Umfrage-Ergebnis: BUGA 2029 oder 2031?

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Auf der BUGA-Facebook-Seite haben 857 Personen abgestimmt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, doch sie gibt ein aktuelles Stimmungsbild.

Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent will die Bundesgartenschau bereits im Jahr 2029.

Wir werden in den kommenden Wochen erfahren, wie sich die Dörfer und Städte im Mittelrhein-Welterbe entscheiden.

Sicher ist jedenfalls: die BUGA kommt an den Mittelrhein, 2029 oder 2031.

 

16. Mai 2018: 3 Jahre BUGA-Arbeit liegen hinter uns

164 Welterbe-Doku-PielAm 16. Mai 2018 führt der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft durch das mögliche BUGA-Gebiet. Vor fast genau 3 Jahren begannen die Arbeiten.

Heute steht die Machbarkeitsstudie unter Beweiszwang: Kann eine BUGA auf den vorgeschlagenen Geländen funktionieren? Trauen die „BUGA-Eigentümern“ dem Zweckverband und der Region die großen Aufgaben zu?

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat die Aufgaben bis heute koordiniert. Die Autoren der zwei Studien haben hervorragende Arbeit geleistet. Viele in der Region haben die BUGA-Idee bis heute unterstützt, so beispielsweise die regionalen IHKen und die Rhein-Zeitung mit mehr als 700 Beiträgen seit 30. Mai 2015.

Die Region hat geliefert: Jetzt gilt es, die DBG zu überzeugen.

 

BUGA Fahnen wehen am Rhein

Zahlreiche Fahnen haben die Städte und Dörfer am Rhein gehisst. Am Mittwoch besichtigen die Vorstände von Welterbe-Zweckverband und Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft das Gelände für die mögliche Bundesgartenschau 2031. Beeindruckend ist die „Fahnenallee“ in der Rheinstraße in Kestert.

98,4 Prozent stimmen für BUGA

02-20180423_1920513 Stimmen gegen und 182 Stimmen  für die BUGA: das ist das Ergebnis der Abstimmung der Welterbe-Kommunen am 23. April 2018. Damit steht fest: Die Städte und Gemeinden zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz bewerben sich um die Bundesgartenschau 2031.

Die Gartenschau ist ein groß angelegtes Umbau- und Modernisierungsprojekt und wird rund 108 Millionen Euro kosten. 37 Millionen sind als Einnahmen von den rund 1,8 Millionen Besuchern im Sommer 2031 eingeplant.

#BUGA31 – Geld wird mit dem Schlaf verdient

BUGAs brauchen Hotels, Pensionen, Campingplätze und Ferienwohnungen. Aber rund ein Drittel der heutigen Betriebe wird es 2031 nicht mehr geben. Das hat die IHK Koblenz vor einem Jahr in einer Befragung bereits festgestellt. Also werden wir uns um neue, attraktive und zeitgemäße Angebote für Gäste am Mittelrhein kümmern müssen. Die Autoren der Machbarkeitsstudie und die Entwicklungsagentur haben dazu Experten getroffen.

Für die BUGA, wie für die gesamte Wertschöpfungskette im Tourismus, gilt: Geld wird mit attraktiven Übernachtungsangeboten verdient. Daher müssen bis 2031 mehr und passende Übernachtungsangebote her. Entscheidend sind dabei die Wünsche der Gäste und professioneller Service.

Beim Expertengespräche waren Michaela Voß und Hannes Mairinger dabei.

Michaela Voß berät mit ihrem Unternehmen hotelident Hotelunternehmer und Firmengründer. Ihre Arbeit stellt das Video vor.

 

Hannes Mairinger hat erfolgreich zahlreiche Hotel- und Tourismusprojekte geleitet und umstrukturiert und gibt heute sein Erfahrungswissen weiter. Sein Unternehmen Mairinger Consulting zeigt auf der Unternehmens-Webseite einige Referenz-Projekte.

Einig waren sich beide Profis: Das Mittelrheintal hat viel Arbeit vor sich, um als Tourismusregion konkurrenzfähig zu bleiben.

Minister Lewentz (RLP) begrüßt hessische BUGA-Entscheidung

090_BuGa2031_Machbarkeit_pielDas Land Hessen hat Fördermittel in Höhe von 6,3 Millionen Euro für die Bundesgartenschau 2031 im Oberen Mittelrheintal in Aussicht gestellt. Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz freut sich über die im hessischen Kabinett getroffene Entscheidung, die Bundesgartenschau 2031 auch finanziell zu unterstützen.

 „Die Bundesgartenschau 2031 ist eine große Chance für die Region, sowohl für den rheinland-pfälzischen, als auch für den hessischen Teil. Die Entscheidung zeigt deutlich, dass beide Länder ihre Verpflichtung gegenüber dem Welterbe Oberes Mittelrheintal wahrnehmen. Wir wollen die Lebensqualität im Welterbe-Tal verbessern, das Leben der Bewohner modernisieren und das kulturelle Erbe bewahren. Die Bundesgartenschau kann dafür ein ganz besonderer Motor sein“, betont Lewentz.

„Mit der Landesgartenschau 2008 in Bingen und der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz haben wir bereits zweimal gezeigt, wie gut es gelingen kann, den Fokus auf das lebenswerte Rheintal zu richten und zukunftsweisende öffentliche Infrastruktur für die Menschen vor Ort und die zahlreichen Touristen zu schaffen“, so der Minister weiter.

Die einmalige Kulturlandschaft soll durch die Gartenschau neue Impulse erfahren und zu einem lebenswerten Wohnumfeld der Zukunft werden. Die Machbarkeitsstudie geht von einem Gesamtbudget von 108 Millionen Euro aus. Erwartet werden 1,8 Millionen Gäste.

Hessen beteiligt sich an BUGA 2031!

klein BUGA2031 Grossflächenplakat _finalDas Hessische Kabinett unterstützt die Austragung der Bundesgartenschau 2031 in Hessen und Rheinland-Pfalz und setzt Rahmen mit 6,3 Mio. Euro für finanzielle Beteiligung des Landes Hessen

Das hessische Umweltministerium hat am 7.2.18 mitgeteilt: „Eine Gartenschau ist nicht nur ein besonderes kulturelles Ereignis, bei der die Arbeit und Innovationen des Gartenbaus bewundern werden kann, sie ermöglicht auch den austragenden Kommunen und der Region sich ökologisch und ökonomisch weiterzuentwickeln. Darum freut es mich sehr, dass das Kabinett meinem Vorschlag folgt, eine Bundesgartenschau 2031 in Hessen und Rheinland-Pfalz auch finanziell zu unterstützen“, kommentierte Umweltministerin Priska Hinz den heutigen Kabinettsbeschluss zur Bundesgartenschau 2031. Es wurde zugestimmt, dass Hessen die Bewerbung um die Ausrichtung der BuGa 2031 unterstützt und für die erforderlichen investiven Maßnahmen anteilig Fördermittel in Höhe von maximal 6,3 Millionen Euro in Aussicht gestellt hat.

Auch Ministerpräsident Volker Bouffier ist davon überzeugt, dass, wie in der Ende 2017 vorgelegten Machbarkeitsstudie beschrieben, von einer Bundesgartenschau 2031 für das Obere Mittelrheintal wertvolle Impulse für die Wirtschaft, insbesondere den Tourismus, ausgehen werden. „Für die Region im Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ ist die Austragung der Bundesgartenschau eine große Chance. Denn die Schau zieht Publikum auch weit über deren Grenzen hinaus an und stößt zusätzliche Investitionen von Unternehmen und Privatpersonen an. Das haben die Hessischen Landesgartenschauen eindrucksvoll bewiesen und gleiches gilt für die Bundesgartenschauen“, so Ministerpräsident Bouffier. Das Land Hessen will sich daher nicht nur an den Investitionen im direkten Zusammenhang mit der Bundesgartenschau finanziell beteiligen. Die auf hessischer Seite an einer Bundesgartenschau 2031 beteiligten Städte Rüdesheim und Lorch sowie der Rheingau-Taunus-Kreis werden auch bei der Vergabe von anderen Fördermitteln des Landes priorisiert. So können auch Gelder für begleitende Projekte im Zusammenhang mit der Bundesgartenschau 2031 beantragt werden, um so die strukturelle Wirkung der Bundesgartenschau effektiv zu flankieren.

Die Bundesgartenschau 2031 soll das Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ von Bingen/Rüdesheim bis Koblenz umfassen. Von Nord nach Süd sollen in drei Schwerpunkten im Frühling, Sommer und Herbst Veranstaltungen stattfinden und so das gesamte Tal wirkungsvoll in Szene setzen. Die Machbarkeitsstudie kalkuliert für die Bundesgartenschau ein Budget von 108 Millionen Euro und rechnet mit 1,8 Millionen Besucherinnen und Besuchern. Der Zweckverband Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ will die Bewerbung um die Ausrichtung in nächster Zeit bei der Deutschen Bundesgartenschaugesellschaft einreichen und ist zuversichtlich, den Zuschlag zu erhalten.

„Eine Bundesgartenschau kann dazu beitragen, Herausforderungen vor denen die Region steht erfolgreich zu begegnen und entsprechende Projekte anzustoßen. Hierzu gehört unter anderem ein zukunftsfähiges und emissionsreduziertes Verkehrskonzepte oder eine Revitalisierung des Weinbaus und des Tourismus“, ergänzte Umweltministerin Hinz. Die entstandene Infrastruktur bleibt der Region auch weit über die Zeit der Bundesgartenschau erhalten und leistet so einen nachhaltigen Beitrag für eine positive Entwicklung der Region.

Ministerpräsident Bouffier betonte: „Das Obere Mittelrheintal mit seinem reichen historischen Erbe und seiner einmaligen Kulturlandschaft hat es verdient, eine Bundesgartenschau auszurichten. Dadurch wird die Lebensqualität der gesamten Region gestärkt und es können zukunftsfähige Infrastrukturen geschaffen werden. Wir wünschen der Bewerbung um die Ausrichtung und der Realisierung dieses großen Vorhabens viel Erfolg.“