Studie: Mittelrheintal verträgt mehr neue Hotels

Bis 2027 werden rund 3.000 neue Hotelbetten –1.500 Doppelzimmer – in der Ferienregion Romantischer Rhein benötigt. Das zeigt eine Studie von IHK Koblenz und Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz.

Die Kommunen im Rheintal haben mit ihren Ansiedlungsvorhaben dann mehr Erfolge, wenn sie aktiv auf Projektentwickler, Investoren und Betreiber zugehen.

Eine Grundlage für die Kommunen kann die Studie sein. Die Analyse zeigt einen dringlichen Bedarf in mehreren Beherbergungssegmenten und mögliche Gewinne für Betreiber und Kommunen: Der durchschnittliche Umsatz pro Zimmer beläuft sich auf rund 29.000 bis 32.000 Euro.

Mit jedem neuen Zimmer entstehen in der Regel zwischen 0,4 und 0,6 neue Arbeitsplätze und rund 13.000 bis 15.000 Euro an neuer Wertschöpfung für die Region. Zusätzlich fließen pro neuem Zimmer rund 16.000 bis 17.000 Euro an Lieferanten von Waren und Dienstleistungen, die indirekt durch die neuen Betriebe profitieren.

Die Ergebnisse der Studie gibt es kostenfrei hier  Beherbergungsmarkt 11.10.18 

Lewentz und Sandner sehen für nächste Jahren große BUGA-Erfolge

Roger Lewentz ist Minister. Er hat 2015 die Idee zur BUGA am romantischen Rhein vorgestellt.

Jochen Sandner ist Geschäftsführer. Er hat drei Bundesgartenschauen organisiert und leitet heute die „BUGA-Zentrale“ in Bonn. Er und sein Team prüfen BUGA-Bewerbungen und helfen den Bewerbern.

Der Journalist Thomas Frey hat die beiden interviewt und dabei das Loreleytal im Blick.

Umfrage-Ergebnis: BUGA 2029 oder 2031?

Umfrage BUGA 29-31 21052018_gelb

Auf der BUGA-Facebook-Seite haben 857 Personen abgestimmt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, doch sie gibt ein aktuelles Stimmungsbild.

Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent will die Bundesgartenschau bereits im Jahr 2029.

Wir werden in den kommenden Wochen erfahren, wie sich die Dörfer und Städte im Mittelrhein-Welterbe entscheiden.

Sicher ist jedenfalls: die BUGA kommt an den Mittelrhein, 2029 oder 2031.

 

16. Mai 2018: 3 Jahre BUGA-Arbeit liegen hinter uns

164 Welterbe-Doku-PielAm 16. Mai 2018 führt der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft durch das mögliche BUGA-Gebiet. Vor fast genau 3 Jahren begannen die Arbeiten.

Heute steht die Machbarkeitsstudie unter Beweiszwang: Kann eine BUGA auf den vorgeschlagenen Geländen funktionieren? Trauen die „BUGA-Eigentümern“ dem Zweckverband und der Region die großen Aufgaben zu?

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat die Aufgaben bis heute koordiniert. Die Autoren der zwei Studien haben hervorragende Arbeit geleistet. Viele in der Region haben die BUGA-Idee bis heute unterstützt, so beispielsweise die regionalen IHKen und die Rhein-Zeitung mit mehr als 700 Beiträgen seit 30. Mai 2015.

Die Region hat geliefert: Jetzt gilt es, die DBG zu überzeugen.

 

BUGA Fahnen wehen am Rhein

Zahlreiche Fahnen haben die Städte und Dörfer am Rhein gehisst. Am Mittwoch besichtigen die Vorstände von Welterbe-Zweckverband und Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft das Gelände für die mögliche Bundesgartenschau 2031. Beeindruckend ist die „Fahnenallee“ in der Rheinstraße in Kestert.

98,4 Prozent stimmen für BUGA

02-20180423_1920513 Stimmen gegen und 182 Stimmen  für die BUGA: das ist das Ergebnis der Abstimmung der Welterbe-Kommunen am 23. April 2018. Damit steht fest: Die Städte und Gemeinden zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz bewerben sich um die Bundesgartenschau 2031.

Die Gartenschau ist ein groß angelegtes Umbau- und Modernisierungsprojekt und wird rund 108 Millionen Euro kosten. 37 Millionen sind als Einnahmen von den rund 1,8 Millionen Besuchern im Sommer 2031 eingeplant.