Lewentz und Sandner sehen für nächste Jahren große BUGA-Erfolge

Roger Lewentz ist Minister. Er hat 2015 die Idee zur BUGA am romantischen Rhein vorgestellt.

Jochen Sandner ist Geschäftsführer. Er hat drei Bundesgartenschauen organisiert und leitet heute die „BUGA-Zentrale“ in Bonn. Er und sein Team prüfen BUGA-Bewerbungen und helfen den Bewerbern.

Der Journalist Thomas Frey hat die beiden interviewt und dabei das Loreleytal im Blick.

Umfrage-Ergebnis: BUGA 2029 oder 2031?

Umfrage BUGA 29-31 21052018_gelb

Auf der BUGA-Facebook-Seite haben 857 Personen abgestimmt. Die Umfrage ist nicht repräsentativ, doch sie gibt ein aktuelles Stimmungsbild.

Eine deutliche Mehrheit von 81 Prozent will die Bundesgartenschau bereits im Jahr 2029.

Wir werden in den kommenden Wochen erfahren, wie sich die Dörfer und Städte im Mittelrhein-Welterbe entscheiden.

Sicher ist jedenfalls: die BUGA kommt an den Mittelrhein, 2029 oder 2031.

 

16. Mai 2018: 3 Jahre BUGA-Arbeit liegen hinter uns

164 Welterbe-Doku-PielAm 16. Mai 2018 führt der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft durch das mögliche BUGA-Gebiet. Vor fast genau 3 Jahren begannen die Arbeiten.

Heute steht die Machbarkeitsstudie unter Beweiszwang: Kann eine BUGA auf den vorgeschlagenen Geländen funktionieren? Trauen die „BUGA-Eigentümern“ dem Zweckverband und der Region die großen Aufgaben zu?

Die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz hat die Aufgaben bis heute koordiniert. Die Autoren der zwei Studien haben hervorragende Arbeit geleistet. Viele in der Region haben die BUGA-Idee bis heute unterstützt, so beispielsweise die regionalen IHKen und die Rhein-Zeitung mit mehr als 700 Beiträgen seit 30. Mai 2015.

Die Region hat geliefert: Jetzt gilt es, die DBG zu überzeugen.

 

BUGA Fahnen wehen am Rhein

Zahlreiche Fahnen haben die Städte und Dörfer am Rhein gehisst. Am Mittwoch besichtigen die Vorstände von Welterbe-Zweckverband und Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft das Gelände für die mögliche Bundesgartenschau 2031. Beeindruckend ist die „Fahnenallee“ in der Rheinstraße in Kestert.

98,4 Prozent stimmen für BUGA

02-20180423_1920513 Stimmen gegen und 182 Stimmen  für die BUGA: das ist das Ergebnis der Abstimmung der Welterbe-Kommunen am 23. April 2018. Damit steht fest: Die Städte und Gemeinden zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz bewerben sich um die Bundesgartenschau 2031.

Die Gartenschau ist ein groß angelegtes Umbau- und Modernisierungsprojekt und wird rund 108 Millionen Euro kosten. 37 Millionen sind als Einnahmen von den rund 1,8 Millionen Besuchern im Sommer 2031 eingeplant.

#BUGA31 – Geld wird mit dem Schlaf verdient

BUGAs brauchen Hotels, Pensionen, Campingplätze und Ferienwohnungen. Aber rund ein Drittel der heutigen Betriebe wird es 2031 nicht mehr geben. Das hat die IHK Koblenz vor einem Jahr in einer Befragung bereits festgestellt. Also werden wir uns um neue, attraktive und zeitgemäße Angebote für Gäste am Mittelrhein kümmern müssen. Die Autoren der Machbarkeitsstudie und die Entwicklungsagentur haben dazu Experten getroffen.

Für die BUGA, wie für die gesamte Wertschöpfungskette im Tourismus, gilt: Geld wird mit attraktiven Übernachtungsangeboten verdient. Daher müssen bis 2031 mehr und passende Übernachtungsangebote her. Entscheidend sind dabei die Wünsche der Gäste und professioneller Service.

Beim Expertengespräche waren Michaela Voß und Hannes Mairinger dabei.

Michaela Voß berät mit ihrem Unternehmen hotelident Hotelunternehmer und Firmengründer. Ihre Arbeit stellt das Video vor.

 

Hannes Mairinger hat erfolgreich zahlreiche Hotel- und Tourismusprojekte geleitet und umstrukturiert und gibt heute sein Erfahrungswissen weiter. Sein Unternehmen Mairinger Consulting zeigt auf der Unternehmens-Webseite einige Referenz-Projekte.

Einig waren sich beide Profis: Das Mittelrheintal hat viel Arbeit vor sich, um als Tourismusregion konkurrenzfähig zu bleiben.