Machbarkeitsstudie zeigt: BUGA 2031 im Welterbe ist machbar

Hier finden Sie die Broschüre zu den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie als PDF:
Ergebnisse BUGA 2031 MachbarkeitsstudieErgebnisse BUGA 2031 Machbarkeitsstudie-001

Innenminister Lewentz hat die Ergebnisse der BUGA-Studie am 17. November 2017 vorgestellt.

Die BUGA soll sich, so der Minister, auf vier Ziele  konzentrieren:

Wir schaffen eine moderne öffentliche Infrastruktur, die zum Leben und Verweilen am Rhein einlädt.

Wir schaffen neue, zukunftssichere und qualifizierte Arbeit für junge Menschen, damit sie im Welterbe leben können.

Wir erhalten und entwickeln eine Baukultur, die in vielen öffentlichen und privaten Projekten den historischen Charme der Orte mit modernem Leben vereint.

Wir wollen barrierefreie, moderne und innovative Geschäftsmodelle im Tourismus, der Gastronomie und Hotellerie, die uns für heutige und zukünftige Gäste attraktiver machen und die dabei die regionale Wertschöpfung stärken.

In der 82-seitigen Broschüre finden sich 10 zentrale Aussagen:

  1. Eine Bundesgartenschau mit dezentralen Angeboten ist im Welterbe-Gebiet machbar.
  2. Im Vordergrund steht die Erneuerung der touristisch-nutzbaren öffentlichen Infrastruktur.
  3. Die Arbeit der BUGA GmbH kostet 108 Millionen Euro und die Finanzierung durch Länder, Kommunen und BUGA-Gesellschaft ist realistisch machbar.
  4. Unser Ziel, in allen Orten ein Angebot zu schaffen, kann erreicht werden.
  5. Zwischen 2018 und 2030 werden einige grundlegende Erneuerungen und Sanierungen erfolgen, die die BUGA umrahmen, z.B. Projekte auf dem Loreley-Plateau oder die Burggärten-Sanierungen, aber auch der Ausbau von Breitband und mobilem Internet bzw. LTE-Hochleistungs-Mobilfunk.Ergebnisse BUGA 2031 Machbarkeitsstudie-067
  6. Die Umsetzung der BUGA muss durch eine starke Durchführungsgesellschaft gewährleistet werden, die eigene Projekte umsetzt und weitere lokale Projekte im Sinne der BUGA steuert.
  7. Die Welterbe-BUGA muss die erste komplett digital erlebbare Gartenschau werden. Das beginnt für den Kunden und Gast beim Recherchieren, digitale Angebote begleiten ihn bei der Anreise und führen ihn durch das Tal. Auch das Ticketing muss komplett digital und bargeldlos machbar sein.
  8. Wir widmen uns Themen der Zukunft. Das Obere Mittelrheintal ist kein Welterbe-Museum der ausgestorbenen Berufe und es darf sich auch so nicht darstellen. Die BUGA zeigt ein modernes Lebens- und Arbeitsumfeld mit hohem Freizeitwert und gärtnerischer Spitzenleistung.
    Ergebnisse BUGA 2031 Machbarkeitsstudie-051
  9. Wir wollen mit der BUGA den „Rhein erobern“: Nach 200 Jahren Schiffbarmachung und Rheinbegradigung wollen wir das „Rad der Geschichte“ nicht zurück drehen und der Rhein ist auch als Welterbe eine der wichtigen europäischen Wasserstraßen. Aber wir wollen ein buntes, vielfältiges „Leben am und auf dem Wasser“. Die BUGA will mit den schwimmenden Blumenhallen ein völlig neues Angebot schaffen. Und vielleicht finden sich Unternehmen, die mit schwimmenden Häusern, schwimmenden Cafés oder Hotels oder auch einem Badeschiff neue touristische Angebote entwickeln.
  10. Wir werden die BUGA nutzen, um die touristische Wertschöpfung zwischen Bingen/Rüdesheim und Koblenz zu steigern und ich bin überzeugt, dass auch die kommende BUGA zu zahlreichen privaten Investitionen führen wird, die der Region nutzen.

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